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Authoring-Entwicklungsumgebungen

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, erfordert der Übergang zum elektronischen Publizieren für den Autor ein technisches und auch ein konzeptionelles Umdenken. Konzeptionell bzw. methodisch implizieren die neuen Medien und die Interaktivität eine geänderte Vorgehensweise bei der Erstellung der Dokumente sowohl bezüglich der Informationsbeschaffung und -aufbereitung als auch bezüglich der Strukturierung der Dokumente und ihrer Präsentation. Eine allgemeingültige Methodik scheint derzeit noch in weiter Ferne zu liegen. Akzeptable Werkzeuge existieren noch nicht. Zur Zeit müssen sich Autoren mit vagen Richtlinien, Vorschlägen und Fragekatalogen zufrieden geben (siehe bspw. [Goo88,Glo90,HS95]), existierende Dokumente evaluieren oder sich einfach auf ihre Intuition verlassen.

Im folgenden werden daher nur solche Entwicklungswerkzeuge behandelt, die den Autoren einen vereinfachten technischen Umgang mit den neuen Medien und der Interaktivität ermöglichen - die im letzten Abschnitt eingeführten Autorensysteme. Auf Informationsobjekterzeugungswerkzeuge kann im Rahmen dieses Artikels nicht weiter eingegangen werden. Überblicke, Beschreibungen und Vergleiche von Texteditoren, Graphikeditoren, Animations-, Audio- und Videotools finden sich in den gängigen Fachzeitschriften.





Dietrich Boles
Tue Aug 29 13:54:51 MET DST 1995