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Elektronische Dokumente

Im traditionellen Publikationswesen müssen sich Dokumente bei der Informationsrepräsentation weitgehend auf die Medientypen Text und Graphik beschränken. In elektronischen Dokumenten können darüberhinaus auch weitere Medientypen, wie Audio, Video und Animation integriert werden.

Auch die bisher übliche Art der Informationsaufnahme durch den Leser, nämlich das sequentielle Lesen, läßt sich durch die Möglichkeit der Einbindung von Interaktionsformen in elektronische Dokumente zu einem Navigieren durch ein Informationsnetzwerk erweitern.

Was die Informationswidergabe betrifft, ist weiterhin der Begriff des Lesens von Dokumenten zu präzisieren. Gerade durch die Integration von Audios und Videos in elektronische Dokumente ist in Kombination mit den Interaktionsformen oftmals eher der Begriff des interaktiven Präsentierens von Informationen zutreffender.

Desweiteren können in elektronische Dokumente auch zusätzliche Informationsspeicher, wie Datenbanken und Wissenbasen integriert werden.

Aufgrund dieser genannter Gründe werden elektronische Dokumente im weiteren Verlauf des Artikels auch häufig synonym als interaktive multimediale Dokumente oder allgemeiner als interaktive multimediale Anwendungen bezeichnet.



Dietrich Boles
Tue Aug 29 13:54:51 MET DST 1995