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Next: 1. Einleitung

Objektorientierte Multimedia-Softwareentwicklung
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Vom UML-Modell zur Director-Anwendung am Beispiel virtueller naturwissenschaftlich-technischer Labore1



Dietrich Boles, Peter Dawabi, Marco Schlattmann
Informatik-Institut OFFIS
Escherweg 2
D-26121 Oldenburg
{boles,dawabi,schlattmann}@offis.uni-oldenburg.de

Eckhard Boles, Claudia Trunk
Universität Düsseldorf, Institut für Mikrobiologie
Universitätsstr. 1
D-40225 Oldenburg
{boles,trunk}@uni-duesseldorf.de

Frank Wigger
Spektrum Akademischer Verlag
Vangerowstr. 20
D-69115 Heidelberg
wigger@spektrum-verlag.com





Zusammenfassung
Objektorientierte Softwareentwicklungsmethoden haben in den letzten Jahren eine enorme Popularität erlangt, was insbesondere auf ihre Vorteile der Unterstützung eines durchgängigen Entwicklungsprozesses sowie der einfachen Wartbarkeit, Erweiterbarkeit und Wiederverwendbarkeit der erstellten Software zurückgeführt werden kann. Im Spezialfall der Multimedia-Softwareentwicklung spielen objektorientierte Vorgehensweisen bis heute jedoch noch keine wesentliche Rolle. Um die Vorteile der Objektorientiertheit auch bei der Multimedia-Produktion nutzen zu können, ist es ein Ziel unserer Arbeitsgruppe, speziell an die Anforderungen der Multimedia-Produktion angepaßte objektorientierte Entwicklungsmethoden, Konzepte und Werkzeue zu definieren. Wir beschränken uns dabei zunächst auf die Entwicklung virtueller multimedialer naturwissenschaftlich-technischer Labore. Unsere Ansätze, die in diesem Artikel exemplarisch skizziert werden, basieren dabei auf der objektorientierten Modellierungsnotation UML und sind primär auf das Multimedia-Autorensystem Director zugeschnitten.



 

Dietrich Boles
1998-08-11