Abteilung Informationssysteme
  
Uni Fakultäten Fk. II Informatik Medieninformatik   

Dr.-Ing. Dietrich Boles - Projekte

Praktikum Fortgeschrittene Java-Technologien

Ziele der Veranstaltung

Ziel des Java-Praktikums ist es, die Entwicklung größerer Programmsysteme zu erlernen. Dabei werden die Konzepte und Technologien der Java Platform Standard Edition (Java SE) eingesetzt. Die Studierenden sollen die Technologien nach dem Praktikum selbstständig bei der Entwicklung eigener größerer Anwendungen einsetzen können.

Inhalte der Veranstaltung

Folgende Themen/Inhalte werden in der Veranstaltung vorgestellt und anhand einer inkrementell zu erweiternden Anwendung praktisch umgesetzt:
  • Threads: Java-Threads sind ein Konzept für die nebenläufige Programmierung in Java. Mehrere Prozesse (Threads) teilen sich einen gemeinsamen virtuellen Adress-Raum.
  • Netzwerkprogrammierung über Sockets: Sockets sind Low-Level-Hilfsmittel, die es ermöglichen, dass zwei Prozesse miteinander kommunizieren.
  • Netzwerkprogrammierung über RMI: RMI ist ein Java-API für die Kommunikation von Objekten, die sich in unterschiedlichen Adress-Räumen befinden. RMI ist ein High-Level-Konzept der Netzwerkprogrammierung, das auf Sockets basiert.
  • Collection: Das Java-Collection-Framework stellt eine Reihe von Klassen zur Verwaltung und zum Umgang von Collections (Sammlungen von Objektreferenzen) zur Verfügung (Set, List, Map, ...)
  • JDBC: Für das Arbeiten mit relationalen Datenbanken existiert das JDBC-API. Hierin ist festgelegt, mit welchen Befehlen ein Programmierer auf eine prinzipiell beliebige Datenbank zugreifen kann
  • Reflection: Das Reflection-API stellt Hilfsmittel zur Verfügung, die es Programmen erlauben, sich selbst zu untersuchen, d.h. z.B. Klassen dynamisch hinzuzufügen oder die Methoden von Objekten zu ermitteln.
  • Java-Beans: Über Java-Beans unterstützt Java die komponentenbasierte Programmierung. Java-Beans bestehen aus Java-Klassen, die sich an bestimmte Vorgaben halten und daher zur Laufzeit analysiert werden können (Introspection).
  • IO: Java stellt über das java.io- und das java.nio-Paket sehr feingranulare Hilfsmittel für die Ein- und Ausgabe von Daten zur Verfügung.
  • Serialisierung: Über das Serialisierungskonzept von Java ist es möglich, Objekte zur Laufzeit eines Programms bspw. in eine Datenbank abzuspeichern und später wieder zu rekonstruieren.
  • Properties: Properties erlauben die Zuordnung von Werten zu Objekten zur Laufzeit eines Programms.
  • Internationalisierung: Java erlaubt die Konzeption von Programmen für den internationalen Markt (Mehrsprachigkeit, Sprachzonen, Währungen, Maßeinheiten, ...). Hierzu werden entsprechende Hilfsmittel zur Verfügung gestellt.
  • GUI-Programmierung mit AWT und Swing: Das AWT- und das Swing-Paket stellen komfortable Möglichkeiten zur Entwicklung graphisch-interaktiver Benutzungsoberflächen (GUIs) zur Verfügung.
  • XML: Java stellt APIs für den Umgang mit XML-Dateien zur Verfügung.
  • Security: Über das Java-Security-Framework ist es möglich, sichere Java-Anwendungen zu entwickeln.
  • Bildverarbeitung: Java stellt Möglichkeiten zur Verfügung, um Bilder analysieren, manipulieren und erzeugen (2D, 3D) zu können.
  • Multimedia: Das Java-Media-API erlaubt die Entwicklung multimedialer Programme, die bspw. Audios und Videos enthalten.

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